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Trotz leicht gestiegener Hypothekenzinsen: Kaufen bleibt attraktiver als Mieten

In Deutschland ist Baugeld nach wie vor sehr günstig, hat sich zuletzt aber leicht verteuert. Dennoch bleibt der Kauf einer eigengenutzten Immobilie selbst in Großstädten unter finanziellen Aspekten attraktiver als das Wohnen zur Miete, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Wer hätte das gedacht? Im Vergleich der monatlichen Aufwendungen ist im  Bundesdurchschnitt Kaufen trotz leicht gestiegener Hypothekenzinsen 33 Prozent günstiger als Mieten. Das zeigt der aktuelle Accentro-IW-Wohnkostenreport. Und selbst in den sieben größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf), wo die Kaufpreise in den vergangenen Jahren teils stark gestiegen sind, ist Wohneigentum attraktiv. Der Vorteil gegenüber den monatlichen Mietaufwendungen liegt zwischen 23 Prozent in Stuttgart und 40 Prozent in Hamburg.

Ein Beispiel: In Berlin liegt die durchschnittliche Miete bei 8,12 Euro pro Quadratmeter. Eine Finanzierung derselben Fläche Wohneigentum kostet dagegen nur 5,20 Euro. Dabei berücksichtigt die Studie sogar Erwerbsnebenkosten wie die Grunderwerbsteuer und Maklergebühren. Dank der Niedrigzinsphase sei es in vielen Städten möglich, eine durchschnittliche Wohnung in 35 Jahren inklusive Zins, Tilgung und Instandsetzung abzubezahlen, ohne dabei finanziell stärker als ein Mieter belastet zu werden, so die Studienautoren. Selbst wenn der Zins für eine Anschlussfinanzierung in zehn Jahren auf 4,5 Prozent steigt, entstehen bei 93 Prozent der Haushalte im Wohneigentum keine Mehrkosten gegenüber Mietern.

Steilvorlage für Ihre Kundengespräche

Die Ergebnisse der Studie sprechen eine eindeutige Sprache – und sind für Sie als Berater eine Steilvorlage für die nächsten Kundengespräche. Denn so können Sie mit wissenschaftlich fundierten Argumenten eine Lanze für den Immobilienkauf brechen und die häufig überzogenen Ängste vor zu hohen Kaufpreisen und steigenden Hypothekenzinsen entkräften.

Auch der Marktausblick Baufinanzierung der Deutschen Bank für das dritte Quartal 2017 zeigt, dass die Hypothekenzinsen zuletzt zwar leicht gestiegen sind und im Jahresverlauf weiter anziehen könnten – Ende des Jahres dürften die Zinsen für 5- bis 10-jährige Darlehen bei 1,7 Prozent liegen, Ende 2018 bei 1,9 Prozent. Damit bleibt Baugeld auf absehbare Zeit hierzulande sehr günstig.

Hier können Sie sich den Marktausblick als PDF herunterladen.

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Last Update: 28.9.2017
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