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Immobilienboom hält an: Eigenheime sind so begehrt wie nie

Binnen zehn Jahren haben sich Eigentumswohnungen in Deutschland um mehr als 50 Prozent verteuert – und ein Ende der Preissteigerung ist nicht in Sicht. Eine Blase ist jedoch nicht zu befürchten, wie der aktuelle Immobilienmarktbericht der Gutachterausschüsse zeigt.

Das Eigenheim steht hoch im Kurs: Vier von fünf Deutsche möchten gern in einer eigenen Immobilie leben, so das Ergebnis einer Befragung im Auftrag von SPIEGEL ONLINE. Dieser Wunsch spiegelt sich auch in den stetig steigenden Investitionen in Wohnraum wider.

Der Immobilienmarktbericht 2019 der Gutachterausschüsse ermittelte, dass im Jahr 2018 hierzulande rund 269 Milliarden Euro in Immobilien flossen – ein Plus von 13 Prozent. Der größte Anteil des Geldumsatzes fiel dabei auf den Erwerb von Wohnimmobilien. Über 180 Milliarden Euro steckten Käufer in Eigenheime, Eigentumswohnungen sowie Bauplätze. Dabei stieg das Transaktionsvolumen bei Eigenheimen im Zehnjahresverlauf um 7,5 Prozent, bei Eigentumswohnungen um 8,3 Prozent.

Betongold glänzt
Auch die Preiskurve für Wohnimmobilien zeigt weiter nach oben – besonders in Ballungsräumen. „Die Preise steigen weiter an, wobei ohnehin teure Lagen die stärksten Preiszuwächse aufweisen“, heißt es im Marktbericht. Im Bundesdurchschnitt kostete der Quadratmeter Wohnfläche im Jahr 2018 für ein gebrauchtes freistehendes Ein- und Zweifamilienhaus 1.750 Euro. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen gehört die Stadt München mit einem Quadratmeterpreis von 7.200 Euro zu den Spitzenreitern.

Dennoch sehen die Experten keine Anzeichen für eine Immobilienblase in Deutschland. Ihr Fazit: „Der Druck auf den Wohnungsmarkt bleibt hoch und das fehlende Angebot wirkt weiter preistreibend. Es ist derzeit nicht erkennbar, dass sich diese Entwicklung abschwächt.“

Die Hoch-Zeit für Immobilien hält weiter an – für Sie als Berater bietet das einen guten Ansatzpunkt für anstehende Kundengespräche. Die ausführliche Analyse „Immobilienmarktbericht Deutschland 2019 der Gutachterausschüsse in der Bundesrepublik Deutschland“ finden Sie hier.

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Last Update: 29.1.2020
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